Shanghai nach Tokio - für uns ein Teil eine epische Reise durch Asien
Unsere Kreuzfahrt mit der AIDAstella von Shanghai nach Tokio war weit mehr als nur eine Reise – sie war ein episches Erlebnis, das unsere Sinne entflammte und unsere Neugier auf die Vielfalt Asiens wie nie zuvor weckte. Von den glitzernden Skylines Shanghais über die pulsierende Metropole Seoul bis hin zu den historischen und spirituellen Schätzen Japans entfaltete sich vor uns ein Kaleidoskop aus Kulturen, Landschaften und Emotionen. Jeder Hafen, jede Stadt eröffnete uns neue Perspektiven und erfüllte uns mit Staunen, Dankbarkeit und einem tiefen Gefühl des Abenteuers. Diese Reise hat unsere Faszination für die verborgenen Facetten dieser faszinierenden Region entfacht und wird uns für immer als eine der schönsten Erfahrungen in Erinnerung bleiben.
Incheon & Seoul mit der AIDAstella – 20. März 2025
Die erste Station unserer Kreuzfahrt führte uns nach Incheon, Südkorea – dem Tor zur faszinierenden Hauptstadt Seoul.
Am 20. März 2025 legte die AIDAstella im Hafen von Incheon an, dem lebhaften Herzen der koreanischen Westküste. Schon beim Anlegen lag eine besondere Spannung in der Luft: Entdecken wir Incheons bunte Mischung aus Moderne und Geschichte, oder wagen wir den Ausflug ins dynamische Seoul, nur wenige Stunden entfernt?
Nach dem Pass- und Sicherheitscheck im Terminal – Hinweis: es gibt keinen Geldautomaten vor Ort – machten wir uns auf den Weg Richtung Hauptstadt. Die Fahrt dauerte rund zweieinhalb Stunden, da uns der dichte Verkehr rund um Seoul etwas ausbremste.
Viele Reisende buchen ihre Ausflüge direkt über das Schiff, was zweifellos bequem ist. So verpasst man garantiert nicht die Abfahrt. Doch die Kehrseite: ein voller Bus, wenig Flexibilität und das übliche Gruppentempo. Wer lieber unabhängig unterwegs ist, sollte einen individuellen Tagestrip wagen – meist erlebt man dabei das Land authentischer und intensiver.
Unsere Reiseleiterin Lisa, eine freundliche Koreanerin mit gutem Englisch, begleitete uns den Tag über. Sie gab sich viel Mühe, auch wenn sie manchmal etwas chaotisch wirkte. In Seoul erlebten wir schließlich hautnah den politischen Puls des Landes: Auf den Straßen fanden zahlreiche Demonstrationen statt, da gerade ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten lief. Diese Begegnung mit der Realität abseits der Sehenswürdigkeiten war beeindruckend – sie zeigte uns, wie lebendig, komplex und bewegend Südkorea wirklich ist.
Am 20. März 2025 erreichte die AIDAstella den Hafen von Incheon, den pulsierenden Herzschlag der koreanischen Küste. Vor uns lag die Entscheidung: die maritime Hafenstadt Incheon mit ihren charmanten Altvierteln und dem beeindruckenden Wolkenkratzer-Panorama erkunden – oder uns ins Abenteuer stürzen und nach Seoul fahren, in eine Stadt voller Energie, Kultur und Geschichte.
Zuerst muss man durch den Pass- und Sicherheitscheck im Terminal. (Hinweis: Es gibt keine ATM im Terminal)
Die Fahrt in die Hauptstadt dauerte etwa zweieinhalb Stunde.
Wer seine Ausflüge direkt über das Schiff bucht, reist sorgenfrei – das Schiff wartet garantiert. Doch für manche hat dieser Komfort auch seinen Preis: in engen Bussen mit rund 50 anderen Gästen unterwegs zu sein und sich bei jeder Sehenswürdigkeit der Gruppe anzuschließen, kann das Gefühl von Freiheit einschränken. Für Entdecker, die lieber ihr eigenes Tempo finden, bietet sich vielleicht eine individuelle Erkundungstour an – und genau das macht jeden Hafen zu einem einzigartigen Erlebnis.
Uns begleitete Lisa unsere Koreanische Fremdenführerin, nett aber recht verplant., Ihr Englisch war ganz gut. In der Innenstadt begegneten wir vielen Protesten wegen eines Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten.
Gyeongbokgung Palast
Vor dem Palast und im Gyeongbokgung Palast konnte man so viele Menschen in koreanischer Tracht bewundern.
Im Gyeongbokgung Palast tragen viele Menschen koreanische Trachten, insbesondere den Hanbok, weil Besucher in traditioneller Kleidung freien Eintritt zum Palast erhalten und das Tragen als respektvolle Geste gegenüber der koreanischen Kultur gilt. Außerdem möchten viele Touristen das besondere historische Ambiente erleben und Fotos in traditioneller Kleidung machen, da der Hanbok ein wichtiger Teil des koreanischen Kulturerbes ist.
Wir hatten ein koreanisches BBQ-Erlebnis, bei dem auf einem speziellen Tischgrill direkt am Esstisch mariniertes Fleisch gegrillt wird. Dieser Grill ist in die Tischmitte eingelassen und darunter befinden sich heiße Kohlen oder Gas Brenner. Das Besondere ist, dass über dem Grill ein Abzugsrohr aufgehängt ist, das den entstehenden Rauch und Gerüche direkt absaugt. So bleibt der Rauch fern und das Essen kann unmittelbar am Tisch genossen werden, ohne dass Kleidung oder Raum verrauchen.
Die Außenwerbung des BBQ Restaurants
Incheon Südkorea
Incheon ist eine faszinierende Stadt an der Westküste Südkoreas, nur knapp 30 Kilometer von Seoul entfernt und ein echtes Tor zur Welt. Hier trifft Geschichte auf beeindruckende Moderne: Die Skyline wird von schlanken Wolkenkratzern und der spektakulären Incheon-Brücke geprägt – besonders abends, wenn bunte Lichtinstallationen alles in eine magische Atmosphäre tauchen.
Morgens um 8:00 startete unsere Bustour "Das Beste von Incheon" mit Suni, einer quirligen Tourguide. Die Fahrt ging zum Song Do Central Park.
Hier recken sich Hochhäuser aus Glas und Stahl in den Himmel, als würden sie ins All wachsen. Der 68-stöckige Northeast Asia Trade Tower zum Beispiel prägt die Skyline deutlich onedaykorea.com.
Hinter jeder Ecke zeigt sich hier eine andere Überraschung – von verspielter Kunst am Wegrand bis zu futuristischen Gebäuden, die fast wie aus einem Science-Fiction-Film wirken.
Ein Reiseführer beschreibt Songdo als „bemerkenswert nachhaltig entworfene“ Stadt auf neu aufgeschüttetem Land. Tatsächlich schimmern in den abendlichen Kanälen des riesigen Central Parks die Lichter der Wolkenkratzer, und man kann in Tret- oder Kanus die Ruhe am Wasser genießen. Wer aktive sein möchte, mietet ein Tretboot oder genießt Picknick & Kirschblüte neben Einheimischen und Studierenden, natürlich nur wenn man Zeit hat, was ein Kreuzfahrtausflug nicht bietet. wikivoyage
Der Fischmarkt von Incheon
Der Fischmarkt in Incheon ist angeblich der Größte in Südkorea.
Für mich ist ein Fischmarkt etwas zum Beobachten und nicht um Köstliches zu Essen. Ich esse einfach nichts aus dem Wasser. Aber neugierig bin ich schon.
Der Fischmarkt von Incheon, auch Incheon Complex Fish Market genannt, ist ein lebendiger und beeindruckender Ort, der einen authentischen Einblick in das maritime Leben Südkoreas bietet. Hier herrscht ein geschäftiges Treiben, denn lokale Fischer bringen täglich frische Meeresfrüchte vom Gelben Meer an den Küstenhafen Incheons. Der Markt umfasst hunderte von Ständen mit einer unglaublichen Vielfalt an Fisch und Meeresgetier, von Kraken, Rochen, Muscheln bis hin zu Riesengruppen und Seeteufeln.
Die Begegnung mit den Menschen hatte Spass gemacht. Dank Translator verständigte man sich und der eine oder andere kam mit einem deutschen Wort daher. Häufig führte dieses zu gemeinsamen Lachern.
Was diesen Fischmarkt besonders macht, ist nicht nur die Frische der Ware, sondern auch, dass Besucher den frisch gekauften Fisch direkt an Ort und Stelle zubereiten lassen können. Viele nutzen die Möglichkeit, den Fang als Sashimi oder in einer heißen Kimchi-Suppe zu genießen – ein echtes Fest für die Sinne.
Die Atmosphäre ist freundlich, manchmal laut, voller Leben und Gerüche, die Hunger machen. Manch Besucher kommt sogar mit dem Fahrrad, um hier bei einem Zwischenstopp an einem der kleinen Straßenrestaurants einen frisch zubereiteten Snack zu genießen.
Es ist ein Ort voller Leben: Frauen in bunten Gummischürzen sortieren Schalen mit Muscheln, während Männer ganze Körbe voller Tintenfische ausschütten. Zwischen den Ständen tummeln sich Einheimische mit Einkaufskörben, ältere Paare auf der Suche nach dem besten Fang des Tages – und neugierige Reisende, die staunend zuschauen.
Was mir besonders gefällt, ist, dass man hier nicht nur schauen, sondern auch probieren kann. Viele Stände bereiten den Fisch direkt vor Ort zu: frisch geschnittenes Sashimi, gegrillte Jakobsmuscheln oder dampfende Schalen mit Muschelsuppe. Ich setze mich auf einen der kleinen Plastikstühle, bekomme einen Teller mit rohem Fisch, dazu etwas Sojasoße, Sesamöl und Kimchi – schlicht, frisch und unglaublich lecker.
Der Markt ist gut organisiert und trotz des Trubels sehr sauber. Für Reisende, die Zeit in Incheon haben, ist ein Besuch hier ein besonderes Erlebnis, um die Verbindung der Stadt zum Meer und ihren maritimen Kulturkern hautnah zu erleben. Es ist ein Ort, der neben dem Kulinarischen auch die Seele von Incheon widerspiegelt: lebendig, vielseitig und unmittelbar.
Chinatown in Incheon
Incheons Chinatown ist ein lebendiges Viertel voller Geschichte und Kultur, das südlich des Hafens der Stadt liegt. Schon beim Betreten fällt der große, traditionell gestaltete chinesische Torbogen ins Auge, der Besucher herzlich willkommen heißt.
Die Straßen sind gesäumt von bunt bemalten Häusern und lebhaften Wandmalereien, die Geschichten aus der chinesischen Geschichte erzählen. Hier mischen sich koreanische und chinesische Traditionen auf faszinierende Weise, besonders bei den kulinarischen Angeboten. Jajangmyeon, die berühmten schwarzen Bohnennudeln, sind ein absolutes Muss.
Märkte und kleine Läden bieten eine bunte Vielfalt an Waren und Speisen, die das multikulturelle Flair der Gegend unterstreichen. Besucher genießen das geschäftige Treiben, während rote Laternen über den Straßen hängen und der Duft von Gewürzen in der Luft liegt.
Die Nähe zu Parks und historischen Stätten rundet die Atmosphäre perfekt ab. Incheon Chinatown ist ein Ort, der Geschichte lebendig macht und zugleich modernen Charme versprüht. Es ist ein kleiner Ausflug, der Einblicke in die vielfältige kulturelle Beziehung zwischen China und Korea gibt und zum Verweilen einlädt. Ich selbst war nicht sehr begeistert von diesem Ort.
Sinpo International Market
Der Markt liegt in Sinpo-dong, Jung-gu, Incheon. Er geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als chinesische Bauern hier Gemüse anboten — mit dem Hafen von Incheon kamen dann Händler aus China, Japan und dem Westen hinzu.
Wenn du durch die Gassen des Markt schlenderst:
- Es gibt über 140 Läden, die alles Mögliche anbieten: frische Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch), Gebäck, Reisprodukte, traditionelle koreanische Beilagen, aber auch Kleidung, Schuhe und Haushaltswaren.
- Besonders berühmt ist Dakgangjeong — knuspriges, frittiertes Hühnchen mit süß-scharfer Sauce.
- Weitere kulinarische Highlights: Gonggal-bbang (eine Art knuspriges Brot/Snack), Jjolmyeon (würzige, zähe Nudeln), egg tart als süße Leckerei, Mandu (Teigtaschen), Fisch-Kuchen-Spieße („Hot Bar“), verschiedene koreanische Snacks und Bungeoppang, der Waffelfisch mit einer süßen Füllung.
- Es gibt spezielle Essen-Gassen (Food alleys), Geschäfte mit bestimmten Waren, kleine „Themenecken“ für Jung und Alt, z. B. „Youth Mall“ oder „Snowflake Village“, wo Fotospots und saisonale Deko sind.
- Ein nettes Detail: Der Markt hat auch einen kleinen Park mit Leuchtturm („Lighthouse Park“), was ungewöhnlich ist für traditionelle Märkte.
JEJU Insel- Südkorea
Jeju (제주도) ist eine subtropische Vulkaninsel im Süden Südkoreas und eines der beliebtesten Reiseziele im Land – sowohl für koreanische als auch für internationale Touristen. Die Insel bietet eine beeindruckende Kombination aus Natur, Kultur und Erholung. Die Insel ist sehr touristisch. Jedoch habe ich nur einen kleinen Teil der Insel gesehen.
-
Lage: Südlich der koreanischen Halbinsel im Ostchinesischen Meer
-
Größe: ca. 1.850 km² (vergleichbar mit Mallorca)
-
Klima: Subtropisch – milde Winter, warme Sommer
-
Bekannt für: Vulkane, Wasserfälle, Lavahöhlen, Strände, Hallabong-Orangen und Haenyeo (Tauchfrauen)
Unser Tagebuch besagt, es lohnte sich nicht zum Wasserfall Cheonjeyeon zu fahren. Man fand nur ein Rinnsal vor. So etwas kommt schon einmal vor.
Vielleicht ist der Jeongbang-Wasserfall sehenswerter. Er ist der einziger Wasserfall in Korea, der direkt ins Meer fällt. Er liegt in der Nähe der Stadt Seogwipo an der Südküste.
Tipp: Achte auf nasses Gestein – rutschige Stellen!
Yeomiji Botanische Garden
Unsere nächste Station war der Yeomiji Botanische Garden. Es ist ein sehr schöner Garden mit einem Außen- Innenbereich. Leider war unsere Zeit zu kurz bemessen. Nachfolgend einige Bilder.
Info:
Was gibt’s zu sehen:
-
Großer Glashaus/ Gewächshausbereich (Indoor-Garten) mit mehreren Themenzonen: Flower Garden, Water Lily Garden, Jungle Garden, subtropische Früchte, Kakteen & Sukkulenten.
-
Außengarten mit verschiedenen Themen: koreanischer Garten, japanischer, französischer, italienischer Garten, einheimische Pflanzen von Jeju, Kräutergarten, Feuchtgebiete etc.
-
Beobachtungsturm (38 Meter hoch), von dem man schöne Ausblicke hat – z. B. auf das Meer, Hallasan Berg und manchmal Marado Island bei guter Sicht.
-
Saisonale Ausstellungen / wechselnde Themendekorationen im Glashaus.
Praktische Infos:
-
Öffnungszeiten: meist 9:00–18:00 Uhr. Außenbereiche bis zum Sonnenuntergang. Letzter Eintritt meist 30 bis 60 Minuten vor Schließung
-
Eintritt: ca. 9.000‑12.000 KRW für Erwachsene, günstiger für Kinder oder Gruppen.
-
Dauer: Plane etwa 1½ Stunden ein, wenn du sowohl Innen- als auch Außenbereiche gemütlich anschauen willst
Der Vollständigkeit halber noch eine Info über einen anderen Park:
Hallim Park
Standort: Hallim‑eup, an der Westküste von Jeju, relativ nahe bei Gwakji Beach / Hyeopjae Beach.
Adresse: 300, Hallim‑ro, Hallim‑eup, Jeju‑si, Jeju‑do
Was gibt’s dort:
-
Sehr großer botanischer Garten mit verschiedenen Themen: Subtropischer Garten, Palmenallee, Wassergärten, Heil‑/Wildkräutergärten, prächtige Blumenbeete etc.
-
Zwei Höhlen (Lavatunnel): Hyeopjaegul und Ssangyonggul. Diese Höhlen sind eine besondere Attraktion.
-
Weitere Angebote: Mini‑Vogelschau, Bonsai und Stein‑/Felsgärten, folkloristische Elemente, Café/Erholungsbereiche.
Praktische Infos:
-
Öffnungszeiten: Je nach Jahreszeit etwa 08:30 bis ~18:00‑19:30, mit früherem Ende im Winter. Letzter Einlass üblicherweise 1‑1,5 Stunden vor Schließung.
-
Eintritt: ca. 12.000 KRW für Erwachsene, gestaffelt nach Alter.
Maeil Olle Markt
Der „Maeil Olle Markt Seogwipo“ (auch Seogwipo Maeil Olle Market / Seogwipo Daily Olle Market) ist ein traditioneller Markt auf Jeju Island, Südkorea. Hier sind ein paar Infos und Tipps, falls du ihn besuchen willst:
-
Maeil“ heißt „jeden Tag“ auf Koreanisch – der Markt ist also täglich geöffnet.
-
„Olle“ ist ein Begriff aus Jeju, der ursprünglich solche schmalen Wege oder Gassen bezeichnet, die vom Haus zur Straße führen. Der Markt heißt daher so, weil er sich wie eine Reihe von Gassen gliedert. Wikipedia
-
Der Markt wurde in den frühen 1960er Jahren gegründet.
Meine Frau und viele andere Leute haben sich das angebotene Essen schmecken lassen.
Yakchunsa Tempel -JeJu Insel
Der Yakchunsa Tempel (약천사 / Yakcheonsa Temple) auf Jeju Island gehört zu den beeindruckendsten buddhistischen Tempeln in Südkorea.
Der Tempel, den wir zuerst besuchten, war der Auftakt zu einer Vielzahl von weiteren Tempeln und Schreinen auf unserer Reise. Jeder dieser Orte beeindruckte durch seine ganz eigene, unverwechselbare Art. In jedem Tempel begann meine Frau, teils hochkünstlerische Stempel für ihr Stempelbuch zusammenzutragen.
Mir wurde der Besuch des Tempels verwehrt, der Eingang war zu steil für mich mit meinen Krücken. Manuela jedoch kam ganz begeistert von der Besichtigung. Ihr Fazit: Besuche diesen buddhistischen Tempel!
Yakchunsa Tempel
-
Koreanischer Name: 약천사 (Yakcheonsa)
-
Bedeutung: „Tempel der Heilenden Quelle“
-
Lage: 293-28, Ieodo-ro, Seogwipo-si, Jeju-do, Südkorea
-
Eintritt: kostenlos
-
Öffnungszeiten: täglich, etwa 05:00 – 21:00 Uhr
-
Erbaut: Ursprünglich im 15. Jahrhundert; die heutige Anlage stammt aus den 1990er-Jahren.
-
Der Yakchunsa-Tempel ist der größte auf Jeju und einer der größten in ganz Asien.
-
Die Haupthalle ist über 30 Meter hoch – ein majestätisches, vierstöckiges Gebäude mit kunstvoll geschnitzten Holzelementen und bemalten Decken.
-
In der Haupthalle (Daeungjeon) sitzt ein 10 Meter hoher vergoldeter Buddha, flankiert von Bodhisattvas.
-
Die Atmosphäre im Inneren ist ruhig, aber beeindruckend – Räucherstäbchen, sanftes Licht, Mönchsgesänge.
-
Besucher dürfen hineingehen, solange sie respektvoll sind (leise, Schuhe ausziehen, Schultern bedeckt).
Genau habe ich die Bedeutung der Buddha Statuen nicht herausgefunden. Das internet sagt dazu:
Kleine Buddha-Statuen haben in buddhistischen Tempeln oft mehrere Funktionen und Bedeutungen:
-
Verehrung & Gebet: Jede einzelne Statue kann ein Objekt der Verehrung sein – Menschen bieten Gebete dar, besonders wenn sie eine bestimmte Statue auswählen oder sich mit ihr verbinden.
-
Verdienst (Merit): Im Buddhismus ist das Aufstellen von Buddha-Statuen eine Möglichkeit, „Verdienst“ (good karma) zu sammeln – je mehr man gibt oder baut, desto mehr positive Wirkung wird angenommen.
-
Vergegenwärtigung des Buddha: Viele kleine Statuen symbolisieren oft die allgegenwärtige Gegenwart des Buddha – das heißt, Buddhas Lehre ist überall und für alle erhältlich.
-
Gemeinschaft & Kontinuität: Wenn viele kleine Figuren gemeinsam angeordnet sind, zeigt das oft die Gemeinschaft der Gläubigen, die Fortsetzung der Tradition, und wie der Buddhismus über Zeit und Raum hinweg fortbesteht.
Direkt vor dem Haupttempel, etwas rechtsseitig (vom Haupteingang aus gesehen). Er steht auf einer offenen Plattform mit Stufen, bevor man die Haupthalle betritt.
Aussehen:
- Traditioneller, offener Pavillonbau mit reich verziertem Holzdach.
- In der Mitte hängt eine riesige Bronzeglocke (etwa 18 Tonnen schwer).
- Daneben häufig weitere Instrumente des „Tempelklang-Vierers“: Trommel (Beopgo), Holzfisch (Moktak), Wolkengong (Unpan).
- Die Glocke wird besonders zu Gebetszeiten oder Zeremonien geläutet.
Was sind Dol-hareubang?
-
Der Name bedeutet wörtlich „Stein-Großvater“. („dol“ = Stein, „hareubang“ eine Form von Großvater / ältere Person) Wikipedia
-
Sie sind aus vulkanischem Basaltstein gefertigt, da Jeju vulkanischen Ursprungs ist.
-
Sie haben charakteristische Merkmale: große Augen, manchmal ein rundes „Hütchen“ oder Hutähnliche Form (oder eine Art Kopfbedeckung), geschlossene oder neutrale Mündung, oft Hände vor oder am Körper.
-
Funktion & Bedeutung
-
Wächter gegen böse Geister / Schutz: Dol-hareubang wurden traditionell an Eingängen (z. B. am Tor von Orten) aufgestellt, um Dämonen abzuwehren. Wikipedia
-
Symbol für Fruchtbarkeit: Manche Versionen der Figuren werden auch mit Fruchtbarkeit assoziiert.
-
Kulturelles Symbol: Auf Jeju sind sie ein starkes kulturelles Symbol geworden – sie sind verbreitet als Dekoration, Souvenirs, und sind Teil des lokalen Identitätsgefühls.
-
Ich glaube, ich sollte mir einen Dol-hareubang in meinen Garten stellen um uns vor Bösem zu schützen
Kammon Straße
Jetzt sind wir endlich Richtung Japan unterwegs und die Kammon Straße ist unsere erste Begegnung mit Japan. Wir sind sehr gespannt was auf uns zukommt, was wir erleben werden, wie Japan uns empfängt.
Das Bild oben zeigt den Moment in dem die Aida Stelle unter der Kammon Brücke durchfuhr. Natürlich waren alle auf den Beinen um den Moment zu erleben.
Kammon-Straße (Kanmon Kaikyō)
Die Kammon-Straße ist eine schmale Meerenge, die die japanischen Inseln Honshū und Kyūshū voneinander trennt. Sie verbindet das Japanische Meer mit dem Seto-Binnenmeer und bildet einen wichtigen Seeweg für Handel und Schifffahrt.
An ihren Ufern liegen die Städte Shimonoseki (Präfektur Yamaguchi) und Moji, ein Stadtteil von Kitakyūshū. Zwischen beiden verläuft die Kammon-Brücke, eine große Hängebrücke, die für den Straßenverkehr genutzt wird. Zusätzlich gibt es Tunnelverbindungen – für Autos, Züge und sogar einen Fußgängertunnel, der den Besuchern ermöglicht, die Meerenge zu Fuß zu unterqueren.
Die Kammon-Straße war in der japanischen Geschichte häufig von Bedeutung, etwa als Schauplatz von Seeschlachten und Handelsrouten. Heute ist sie sowohl ein technisches als auch landschaftliches Wahrzeichen. Von den Uferpromenaden aus bieten sich gute Ausblicke auf die Brücke, die Schifffahrt und die Küstenstädte auf beiden Seiten.
Die Fortsetzung unseres Berichts kommt bald - ich arbeite daran


